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Empfehlungen

  • In der Schwangerschaft (und auch sonst) das eingeschaltete Handy nicht körpernah tragen, schon gar nicht in der Brust- oder Hosentasche
  • Eingeschaltetes Handy nicht in den Kinderwagen legen oder dem Kind zum Spielen überlassen
  • Beim Handytelefonieren generell Abstand zu anderen Personen, besonders zu Kindern halten
  • Handys vor dem Einsteigen in Auto, Zug und Bus komplett abschalten
  • Handys nachts nicht eingeschaltet oder unter dem Kopfkissen liegen lassen, sondern ausschalten
  • Musik, Fotos und Filme nicht übers Handy konsumieren
  • Strahlungsarme, galvanisch entkoppelte Headsets oder die Freisprecheinrichtung verwenden
  • Spielekonsolen und Musikplayer sind oft mit WLAN ausgestattet. Auf Alternativen ohne WLAN zurückgreifen
  • Das Internet über Kabel statt WLAN nutzen. Zumindest jedoch die Sendeleistung reduzieren und eine Nachtabschaltung aktivieren
  • Wenn zu Hause auf ein DECT-Schurlostelefon nicht verzichtet werden kann, neue strahlungsarme und abschaltende Telefone verwenden
  • Kein Funkbabyphon mit DECT oder WLAN verwenden
  • Nur geprüfte, elektrosmog - arme Computer einsetzen, am besten mit abgeschirmten Elektrokabeln
  • Einstrahlung von nahegelegenen Mobilfunksendern durch einen Fachmann messen und, falls nötig, Abschirmungsmaßnahmen durchführen lassen
  • Wann immer möglich, auf das Handy und sonstige Funktechnologien verzichten

Umgang mit Funktechnik und Elektrosmog
Auf den Seiten von Diagnose-Funk finden Sie viele weitere hilfreiche Tipps und Empfehlungen

Weitere Tipps finden Sie in unserem Ratgeber: „Elektrosmog. Im Alltag“. Setzen Sie in Ihrem Umfeld diese Schutzmaßnahmen durch. Die grundsätzliche Schädlichkeit dieser Technologie bleibt aber bestehen. Diagnose-Funk fordert deshalb die schnellstmögliche Einführung einer gesundheitsverträglichen Kommunikationstechnologie.

Ratgeber Heft 1

Was kann ich gegen den Elektrosmog in den eigenen vier Wänden oder an meinem Arbeitsplatz tun? Wie kann ich Elektrosmogquellen selbst erkennen? Wie sieht ein bewusster Umgang mit Mobiltelefonen aus? Wie schütze ich meine Kinder vor Elektrosmogbelastungen?

Ratgeber Elektrosmog Heft 1
Elektrosmog im Alltag. Was E-Smog verursacht - Anregungen zur Minimierung
Jörn Gutbier, Dirk Herberg, 28 Seiten

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Was ein zukunftsfähiger Schutz der Kinder von den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft fordern würde, fassen die folgenden sieben Thesen zusammen:

1. Vorsorge und Fürsorge im Umgang mit Kindern sind der sensibelste Indikator für die Tauglichkeit des Gesundheits- und Umweltschutzes.

2. Verharmlosung und Verdrängung der Risiken sind Folgen eines Schutz-Systems, das zu gute Kontakte zur Industrie, zu schlechte zur Biologie des Lebens und zu elementaren Standards Demokratischer Kultur hat.

3. Ein kindergerechter Verbraucherschutz setzt eine kinderfreundliche Kultur voraus, die Kinder um ihrer selbst willen liebt, bildet und schützt.

4. Jedes industrielle, staatliche oder wissenschaftliche Handeln, das den Schutz der Kinder Kapitalinteressen Zuliebe ausspart oder behindert, ist Missbrauch der Kinder.

5. Der Schutz der Kinder ist in Familien und Schulen, aber auch in Wissenschaft und Politik auf Erwachsene angewiesen, die sich ihre Verantwortung nicht abkaufen lassen.

6. Technische Innovationen fordern geistig-moralische Qualifikationen, die die Abschätzung von Risiken nicht deren Urhebern und ihren Gehilfen überlassen.

7. Technik und Politik bedürfen einer ethischen Fundierung, deren wichtigste Bedingungen Nächstenliebe und Ehrfurcht vor der Schöpfung sind. Gesundheitliche Opfer, rücksichtslose Ein griffe in den Haushalt der Natur und Ausbeutung der Kinder sind die Folge von kapitalistischen Entgleisungen der Marktwirtschaft und eines ethischen Versagens der Verantwortlichen.

Aus Kapitel 8.4 der Broschüre
Die Gefährdung und Schädigung von Kindern durch Mobilfunk